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travel photoblog by Ralf Heppel

Bahnreise durch Myanmar (1)

Abenteuer Eisenbahn in einem tropischen Land

Von Freunden hatten wir es gehört und in einigen Blogs gelesen: Bahnfahren in Myanmar ist lange nicht so komfortabel wie in Thailand und noch exotischer als in Vietnam. Du brauchst viel Zeit und Sitzfleisch. Dafür ist es für unsere Maßstäbe unfassbar billig. Die Züge sind nicht pünktlich, dafür unbequem. Was man sieht und erlebt, ist so fasznierend und bewegend, dass man schnell zum Wiederholungstäter wird.

Tour mit dem Circular Train

Von unserem Hotel in Little India gingen wir die knapp 2 Kilometer zu Fuß zur Yangon Central Station und wollten zur Einstimmung ins burmesische Eisenbahnwesen erst einmal mit dem Circular Train fahren. Während wir die beeindruckende Stahlkonstruktion der Wartehalle einmal der Länge nach durchquerten, wurden wir von mehreren hilfsbereiten Menschen gefragt, wohin wir wollten. So erfuhren wir, dass man die Karten für den Vorortzug auf dem Bahnsteig 6 direkt kaufen muss.

Also gingen wir über eine lange Brücke über die Gleise dort hin. Kaum nahm ich die letzte Treppenstufe auf den Bahnsteig herab, springt schon ein Mädchen auf mich zu und fragt “Circular train? You want tickets?”. I say “yes” and she says “follow me”. Sie bringt mich zu einem ganz normalen Bahnsteig-Kiosk, wo man Getränke, nicht sehr verlockend aussehende Sandwiches – und Fahrkarten kaufen kann. Wir erfahren, dass eine Baustelle den Circular Train gerade daran hindert die Stadt zu umrunden. Man kann nur entweder nach Ost oder nach West fahren.

Das tun wir dann. Und bekommen Eindrücke, die wir nicht vergessen werden.

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